
Dies hier sind meine Jungs und ich am 1. Mai... obwohl der 1. Mai auch in Frankreich ein Feiertag ist, kennen die Franzosen die deutsche Trinkkultur an diesem Tag nicht. Als abgesandter interkultureller Vermittler habe ich mich der Aufgabe angenommen, den Horizont der Jungs wieder etwas zu erweitern und wir haben um 11 Uhr morgens das erste Bier geoeffnet (was ja schon fast zu spaet ist)! Fuer Clement war es sein erstes Bier vor dem Nachmittag!!!

Und wo kann man das besser tun als am Strand, auch wenn das Wetter nicht besonders war - das Bier schmeckte trotzdem... leider konnten wir nicht mit dem Leiterwagen losziehen da wir keinen hatten (logisch oder?) und wir vermutlich eingeknastet worden waeren da es verboten ist in der Oeffentlichkeit zu trinken!

Und da das Bier ausging, wir noch etwas von der Gegend sehen wollten, haben wir uns der Wein- und Kaese-Verkoestigung gewidmet - hier kommt man auch ganz schoen rum da man ja von von einem Weingut zum anderen fahren muss... hier die grossen Faesser fuer den grossen Durst!

Und hier die etwas kleineren Faesser fuer den kleinen Durst... da wir jedoch knapp bei Kasse waren, sind wir wieder auf Bier umgestiegen (hat am 1. Mai auch mehr Kultur)...

Und auch der Kaese war wirklich fein, besonders nach den Weinproben... und weiter ging es dann nach Norden... wir haben noch nach Arbeit gesucht aber auch hier war nichts fuer uns dabei und haben uns abends dem ersten Mai gewidmet!!!

Dies ist das beste Foto welches wir auf dem Weg mit dem Taxi zum McDonalds geschossen haben... Niek sieht wilder aus wie es war - er pustete nur mal richtig durch, es kam kein Material mit...

Ja und am Ende der Nacht (so gegen 23 Uhr fuer uns), haben wir dann das Zelt noch demoliert - dies gehoert auch zu jedem guten Rockkonzert dass die Instrumente zertruemmert werden. Da wir keine Rocker sind sondern Backpacker, musste es also das Zelt sein (Gott sei dank nicht das Auto ;-))... was fuer eine Party zu dritt... weit sind wir nicht gekommen (aus dem Campingplatz 300 Meter die Strasse runter zum naechsten Bottleshop - kam uns wie eine Ewigkeit vor, dann Taxi zum Mc und wieder an den Zeltplatz zurueck). Dann hatte Niek noch die Welt verrueckt gemacht dass sein Handy noch im Taxi ist, also nochmal Taxi bestellt ueber alle moeglichen Wege - als wir ihn dann allerdings anriefen, war das Handy direkt neben ihm im Gras...
Das war also der 1. Mai, keine Wanderung auf den Kirgel oder die Kalthalde (kennen nur die Gaildorfer) aber dennoch ein Erfolg auf meiner Mission der interkulturellen Vernetzung - wo soll man denn auch sonst anfangen wenn es nicht jahrhunderte alte Braeuche sind???
1 comment:
Lieber Sven,
wie ich sehe hast du den 1. Mai genau so gefeiert wie zuhause auch ohne Leiterwagen. Allerdings mit ihm,hättet ihr das Taxi sparen können und den ganzen Aufwand mit dem Handy. Ich frage mich nur, wer von euch hätte ihn wohl gezogen? Wäre da noch einer im Stande gewesen?
Ihr seid schon ein verrücktes Volk!
Gott sei Dank bist du in Australien und bringst dort den Menschen Kultur bei. Das wäre für die Leute dort und deinen Mitreisenden eine wahre Bildungslücke. (Ha, ha, ha!!!)
Ist das deine Berufung?
Liebs Grüssle und Küssle
Deine Mama
Post a Comment